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Requirements-Engineering


Möglicher Lieferumfang oder Tätigkeiten im Requirements-Engineering

Im Geschäftsbereich Requirements-Engineering führen wir folgende Tätigkeiten durch:

  • System-Spezifikationen inkl. Erstellung von Anforderungsdokumenten
  • Erstellung von Systemarchitekturen
  • Erstellung von Schnittstellendokumenten
  • Analyse von Lastenheften
  • Analyse und Kategorisierung der Requirements nach Requirements- Ebenen, Kano und Priorität
  • Erstellung von Traceability-Matrizen mit Ausweisung von unklaren, offenen oder verwaisten Datensätzen
  • Review von Spezifikationen oder einzelnen Requirements nach IEEE 830 oder nach SMART


Analyse von Lastenheften oder Eingangsspezifikationen

Analyse der bestehenden Spezifikation und Beurteilung des Ist-Zustandes der Spezifikation.

Prüfung der bereits bestehenden Lastenhefte oder Spezifikationen auf Vollständigkeit und Qualität. Die Arbeitsschritte enthalten eine Analyse der Requirements und Erstellung einer grundlegenden Traceability-Liste der bestehenden Spezifikation.



Bild 1: Vergleich einer Spezifikation bezogen auf den Gesamtumfang aller Requirements aus den bereitgestellten Eingangsdokumenten und
           nachträglich erhobener Informationen.



Formulierung mächtiger Requirements

Bei der Entwicklung eines Produktes lautet die zentrale Frage:


Wie komme ich vom Kundenwunsch zum Produkt?


Vor allem will man gerne wissen:

  • Haben wir alle Anforderungen erfasst?
  • ... und haben wir die Anforderungen auch richtig verstanden?

Ganz Wichtig ist das Schaffen mächtiger Requirements


Also:

  • Natürlichsprachliche Formulierungen können unvollständig sein!
  • Aktiv statt passiv
  • Substantivierte Verben vermeiden, um Prozesse zu beschreiben! Vollverben nutzen!
  • Komparativ (und Superlativ) im Vergleich zu was
  • Generalisierungen sind gefährlich! Meistens gibt es Ausnahmen...
  • Spezifizieren, wer macht was oder was genau
  • Definieren des Verhaltens bei Fehlern!
  • Required Constraints: Nötige Randbedingungen angeben!
  • Und last, but not least: Klare Aussagen!


Bild 2: Sprachschablone nach Chris Rupp


Requirements-Engineering über einen Dienstleistungsvertrag
oder als Festpreisprojekt

Requirements-Engineering ist über einen Dienstleistungsvertrag oder als Festpreisprojekt möglich. Voraussetzung sind abgesprochene Abläufe, Fristen und Entscheidungswege zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber.
Wir sehen unser Prozess-Knowhow als USP gegenüber anderen Wettbewerbern. Durch die Implementierung von definierten Prozessen schaffen wir Kostentransparenz und Planbarkeit der Projekte.




Bewertung & Reviews von Spezifikation, Lastenheften oder
einzelnen Requirements

In diesem Schritt wird die durchschnittliche Qualität der Requirements und damit die Qualität der gesamten Spezifikation während der Analysephase bewertet. Anwendungsgebiete sind die Bewertung der Qualität von Spezifikationen oder die Durchführung von Reviews während eines Projekts.




Bild 3: Kriterien zur Bewertung der Qualität von Requirements nach IEEE 830.

Die Bewertung der Requirements kann nach IEEE 829 oder nach den SMART - Qualitätskriterien von Requirements erfolgen. Weiter Qualitätskriterien wie Satzbau, Art der Formulierung, Satzlänge, Verständlichkeit, und ähnliches sind ebenfalls möglich.




Spezifikation von Requirements

Klären der System-Requirements und Überarbeitung der System-Requirements. Neben dem reinen technischem Knowhow, das zur Spezifikation von Requirements notwendig ist, sehen wir die Kommunikation als Schlüsselelement für ein erfolgreiches Arbeiten.

Unser Hauptanliegen ist die Herstellung eines gemeinsamen Verständnisses für das Projekt und bei allen am Projekt beteiligten Stakeholdern.




Bild 4: Herstellen einer gemeinsamen Sicht.

Hier sehen wir unsere Stärke in der Moderation und Durchführung von Interviews zur Klärung von Requirements, Unstimmigkeiten in der Spezifikation oder bei den Parametern mit den beteiligten Stakeholdern. Weiterhin auch in der Erstellung von User-Stories (ConOps) oder der Erstellung von State-Diagrammen mit State-Transitions, um alle Zusammenhänge im Projekt klar und eindeutig zu visualisieren.




Geschäftsprozesse als Schnittstelle zwischen Kunden und
Auftragnehmer

Als weitere Stärke sehen wir unsere klar definierten Geschäftsprozesse und Strukturen, die wir unseren Kunden als Schnittstelle zum eigenen Unternehmen anbieten. Durch diese Geschäftsprozesse stellen wir sicher, dass unsere Projekte mit hoher Effizienz und Transparenz durchgeführt werden.




Benennung der Ansprechpartner, Rollen und Entscheidungs-
kompetenzen

Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Projekt sind eine saubere Definition aller Ansprechpartner, ihrer Rollen im Projekt und vor allem ihrer Befugnisse im Entscheidungsprozess.




Projektablauf, Projektsteuerung und Fristen

Ein weiterer strategisch wichtiger Punkt in einem Projekt sind definierte Geschäftsprozesse.

Durch die Definition von Fristen und Abläufen, werden Entscheidungswege transparent. Infolgedessen lassen sich Projekte und Aufwände einfach und sicher kalkulieren. Dadurch entsteht eine hohe Kostensicherheit und Kostentransparenz.




Bild 5: Darstellung des Projektablaufs für die Analysephase der Requirements für das Arbeitspaket 2.


Abnahmen und Freeze-Termine für Dokumente im Projekt

Durch die Definition von Projektmeilensteinen, Freeze-Terminen und definierten Abläufen bei der Abnahme von den im Projekt entstandenen Dokumenten durch den Kunden, bieten wir eine hohe Projektsicherheit in Bezug auf Termintreue und Kostentreue.




Change Requests

Ein weiterer Eckpfeiler eines erfolgreichen Projekts ist der definierte Umgang mit Change Request zur Abdeckung von unerwarteten Aufwänden, die sich aufgrund von Änderungen im Projekt nach Freeze-Terminen oder bei der Übernahme von zusätzlichen im Leistungsumfang des ursprünglichen Projekts nicht benannten Aufgaben ergeben.

Auch durch diese Maßnahme entsteht eine erhöhte Projektsicherheit und Kostentransparenz im Projekt.